Arbeitsschwerpunkte

menschen.wissen.innovationen.Arbeitsschwerpunkte in InnoFaktor.

 

Wissen & Lernen

Vor dem Hintergrund einer globalisierten Welt mit ihrer hohen wirtschaftlichen Entwicklungsdynamik gewinnt die Ressource Wissen in Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Um ihre Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit dauerhaft erhalten zu können, müssen Unternehmen den Umgang mit Wissen optimieren: Dazu gehört nicht nur, dem fluktuationsbedingten Verlust von Wissen durch gezielten Wissenstransfer rechtzeitig entgegenzuwirken. Auch die systematische Verbreitung von Wissen und die Weiterentwicklung bestehenden Wissens rücken immer mehr in den Fokus. Um neues Wissen generieren zu können, spielt das (lebenslange) Lernen eine zentrale Rolle. Lernprozesse finden dabei nicht nur im Bereich der Arbeitswelt, sondern zunehmend auch im Privaten bzw. in der zunehmenden Überlappung von Arbeits- und Privatleben statt. Daher sind Unternehmen gut beraten, entsprechende Rahmenbedingungen und innovative Lernangebote zu entwickeln, die Beschäftigten eine an den Rahmenbedingungen und Erfordernissen ihrer unterschiedlichen Lebens(verlaufs)phasen ansetzende Work-Learn-Life-Balance ermöglichen.

Die skizzierten Herausforderungen erfordern von Unternehmensseite eine systematische, wissensorientierte Personal- und Organisationsentwicklung.

Demografie

Die demografische Entwicklung stellt Unternehmen vor eine doppelte Herausforderung: Zum einen müssen Unternehmen sich darauf vorbereiten, mit alternden Belegschaften wettbewerbs- und innovationsfähig zu bleiben. Im Sinne eines möglichst langfristigen Erhalts der Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten rückt eine präventive Gesundheitsförderung, die sowohl physische als auch psychische Belastungen thematisiert, in den Vordergrund. Die Belegschaften müssen so aufgestellt sein, dass der Faktor „Alter“ bei der Bewältigung der betrieblichen Aufgaben keine übergeordnete Rolle mehr spielen darf.
Zum anderen sehen sich Unternehmen mit der Aufgabe konfrontiert, die verrentungsbedingten Rekrutierungsbedarfe adäquat zu besetzen. Dies stellt auf einem – demografisch bedingt – schrumpfenden Arbeitsmarkt eine zunehmend größere Herausforderung dar.

Arbeitgeberattraktivität

Die demografisch bedingten Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt erfordern von Unternehmen, sich in zunehmendem Maße als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren. Bei Schaffung von Arbeitgeberattraktivität geht es nicht nur darum, neue Mitarbeiter/-innen zu rekrutieren, sondern diese auch langfristig im Unternehmen zu halten und zu motivieren. Das Gleiche gilt natürlich auch für die bereits vorhandene Belegschaft.
Daher sollte eine konsequente und bedarfsgerechte Weiterentwicklung und Optimierung von Rekrutierungs- und Mitarbeiterbindungsstrategien unter Einbezug einer Lebensphasenorientierung das Ziel sein.

Fazit

Das intelligente und erfolgreiche Verzahnen dieser Themenfelder führt im Ergebnis zur Etablierung von demografiefesten Personalstrategien. So wird das Projekt maßgeblich dazu beitragen, die Innovations- und Leistungsfähigkeit von Mitarbeiter/-innen über unterschiedlichen Lebensverlaufsphasen hinweg zu gewährleisten und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen langfristig zu sichern. Diese an Arbeits-, Lern- und Wissensprozessen ansetzenden Strategien („Arbeitsorientierte Innovationen“) bilden die eigentliche Grundlage für die (Weiter)Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen.