Vorgehen und Umsetzung

Die praktische Umsetzung in den vier Modellbetrieben erfolgt in drei Phasen

 

Phase 1: Analyse und Bewertung der gegenwärtig praktizierten Innovations- und Personalstrategien, insbesondere in Hinblick auf den Umgang mit Wissen und Lernprozessen
In einem ersten Schritt wird in allen Unternehmen mit einer umfassenden Bestandsaufnahme begonnen. Hierin sollen die gegenwärtig praktizierten Innovations- und Personalstrategien, insbesondere in Hinblick auf den Umgang mit Wissen und Lernprozessen, analysiert und bewertet werden. Daraus sollen Treiber und Hemmnisse, die sich durch die demografischen Veränderungen in den Unternehmen ergeben, herausgearbeitet werden. Besondere Berücksichtigung finden hierbei die an den unterschiedlichen Lebensphasen der Beschäftigten orientierten Personalentwicklungsansätze.

Phase 2: Entwicklung von Arbeits- und Organisationsgestaltungslösungen
Auf Basis der vorangegangenen umfassenden Analyse werden in einem zweiten Schritt betriebsspezifische Gestaltungslösungen entwickelt (z. B. Konzepte zum Wissenstransfer, moderierte Workshopmodule, Multiplikatorenschulungen etc.). Dabei werden zunächst sowohl bestehende Lösungen aus der Unternehmens-Praxis weiterentwickelt als auch gemeinsam neue Lösungen erarbeitet.

Phase 3: Umsetzung und Implementierung der erarbeiteten Gestaltungslösungen
Im letzten Schritt steht die konkrete Erprobung, Umsetzung und anschließende Implementierung der entwickelten Gestaltungslösungen in den Modellbetrieben an.

Die beschriebenen Arbeitsschritte erfolgen auf zwei Ebenen

  • Zum einen werden die Analyse- und Umsetzungsmaßnahmen jeweils betriebsspezifisch durchgeführt und angepasst,
  • zum anderen ist es jedoch Kernansatz in InnoFaktor, die interaktive Arbeit in und mit den Unternehmen und somit das gemeinsame (Erfahrungs)Lernen zu forcieren. Hierzu werden unter fachlicher Begleitung und Moderation der Forschungspartner der Prospektiv GmbH sogenannte Innovationswerkstätten durchgeführt.