Abschlussveranstaltung am 22.04.2015

Rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Verbänden waren zu Gast, um sich über demografiefeste Personalstrategien zu informieren und in den Workshops mitzudiskutieren. Am Ende des Tages war man sich einig: Mit den richtigen Maßnahmen und Instrumenten haben Unternehmen den Anstoß noch lange nicht verpasst!

Grußworte von prominenter Seite

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte mit Martin Kind eine nicht nur in Hannover bekannte Persönlichkeit die zahlreich erschienenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Verbänden. „Der Mittelstand ist zu klein, um notwendige Forschung allein zu finanzieren. Durch den Ergebnistransfer des InnoFaktor-Projekts profitieren bundesweit kleine und mittelständische Unternehmen“, betonte Martin Kind.  Weitere Grußworte wurden von Ilona Kopp in ihrer Funktion als stellvertretende Abteilungsleiterin beim Projektträger DLR und damit als Vertreterin des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) an das Publikum gerichtet.

In der anschließenden Vorstellung des Unternehmensnetzwerkes ZUKUNFTINC. initiative. marktführer. hannover. e. V. sowie dem Projekt InnoFaktor wurde die „Stoßrichtung“ von Projekt und Veranstaltung sehr schnell deutlich. Während Alexander Walter, Personalleiter von Jäger Gummi und Kunststoff und Vorstandsmitglied im Verein, hervorhob, dass „wir alle einen Wandel zu einer wissensbasierenden Gesellschaft erleben“, betonte Verbundprojektleiter Prof. Dr. Thomas Langhoff von Prospektiv: „Innovationen werden immer von Menschen gemacht!“.

 

Hochrangige Gäste in der Podiumsdiskussion

Unter dem Leitthema „Innovationskompetenz im demografischen Wandel – Mit alternden Belegschaften wettbewerbsfähig bleiben“ diskutierten in Folge fünf hochrangige Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Politik  auf dem Podium über die Gretchenfrage vieler kleiner und mittelständischer Unternehmen: Wie halten wir es mit dem demografischen Wandel? Man war sich einig, dass, den Kopf in den Sand zu stecken und die Zeichen der Zeit zu ignorieren auf jeden Fall keine Lösung sei. Vielmehr müssen proaktiv ganzheitliche Strategien entwickelt und umgesetzt werden, um als Unternehmen in den zentralen Handlungsfeldern Arbeitgeberattraktivität, Wissensmanagement und Erhalt der Arbeitsfähigkeit nicht ins Hintertreffen zu geraten. Martin Kind fasste die Diskussion am Ende treffend zusammen: „Unternehmen müssen den Wandel, der auf sie zukommt, aktiv gestalten!“.

 

Gut besuchte Workshops

Reges Interesse gab es an den insgesamt vier Workshops, in denen die Themen Arbeitgeberattraktivität, Erhalt der Arbeitsfähigkeit, Kompetenzemanagement und Wissenstransfer im Fokus standen. In zwei Workshop-Blöcken wurde gemeinsam mit Praxisvertreterinnen und Praxisvertretern aus den Projektunternehmen die im Projekt InnoFaktor entwickelten Instrumente und Verfahren vorgestellt und mit den Teilnehmenden diskutiert.

 

Spannender Impulsvortrag

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch den Impulsvortrag „Unsichtbares sichtbar machen“ vom Führungstrainer und Organisationsberater Sebastian Purps-Pardigol (Rainmaker & Sun). Kurzweilig und illustrativ veranschaulichte Herr Purps-Pardigol, wie neurobiologische Prozesse und Muster im menschlichen Gehirn die Potentialentfaltung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fördern – und wie dadurch auch gezielt ein Grundstein für die Innovationsfähigkeit von Unternehmen gelegt werden kann.

 

Stadionführung und Austausch

Im Anschluss an die gelungene Veranstaltung hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch die Möglichkeit, im Rahmen einer Stadionführung die faszinierende Heimat des Fußballbundesligisten Hannover 96 näher kennenzulernen. Das Angebot, einmal einen Blick hinter die Kulissen der HDI-Arena werfen zu dürfen, traf auf reges Interesse. Bei einem abschließenden stilechten Imbiss – der Stadioncurrywurst – ließen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann den Abend mit spannenden Gesprächen und einem angeregten Austausch ausklingen.

 

In eigener Sache: Danke!

Das gesamte InnoFaktor-Team möchte sich an dieser Stelle nochmals für die konstruktive und gute Zusammenarbeit mit dem Unternehmensnetzwerk ZUKUNFTINC. initiative. marktführer. hannover. e. V., der Region Hannover, den Fördermittelgebern sowie den weiteren Transferpartnern recht herzlich bedanken. Ganz besonders hervorheben möchten wir nochmals die außerordentlich gute Zusammenarbeit mit den Projektunternehmen, ohne die das Projekt InnoFaktor nicht so erfolgreich hätte durchgeführt werden können.

 

Weitere Informationen

Einen weiteren Bericht zur Veranstaltung können Sie unter diesem Link auch auf der Website des Unternehmensnetzwerks ZUKUNFTINC. e. V. finden.

Die Teilnehmerunterlagen finden Sie hier.